Im Rahmen unseres Lernenden-Austausches durfte Lukas Müller vom 9. bis 20. Februar das Truckcenter Hollenstedt besuchen. Für ihn war es nicht nur der erste Flug – sondern auch ein spannender Einblick in eine neue Arbeitswelt, eine andere Kultur und in die Grossstadt Hamburg.
Schon der Start war aufregend: Der erste Flug, eine neue Umgebung und viele unbekannte Gesichter. Doch bereits bei der Ankunft wurde klar – Lukas wurde herzlich empfangen und von Anfang an ins Team integriert.
Werkstattalltag mit neuen Perspektiven
In den zwei Wochen arbeitete Lukas an unterschiedlichsten Fahrzeugen – vom Volvo FH16 über Renault Master bis hin zu diversen Aufliegern. Unfallschäden reparieren, Radlager ersetzen, Bremssättel tauschen, Beleuchtungsstörungen beheben oder Software-Updates durchführen – das Aufgabenspektrum war breit.
Besonders spannend war für ihn der Unterschied in den Arbeitsabläufen. Während bei uns vieles klar strukturiert und durchgeplant ist, erlebte er in Hollenstedt einen spontaneren Alltag mit kurzen Kommunikationswegen. „Nicht besser oder schlechter – einfach anders“, fasst er es treffend zusammen.
Beeindruckt zeigte sich Lukas auch von der Digitalisierung im Betrieb sowie vom hohen Fachwissen im Teiledienst.
Teamgeist statt „Norddeutscher Unterkühltheit“
Ob Werkstatt, Administration oder Teiledienst – Lukas fühlte sich überall willkommen. Die viel zitierte „Norddeutsche Unterkühltheit“? Für ihn nicht spürbar. Stattdessen Offenheit, Hilfsbereitschaft und echte Kollegialität.
Neben der Arbeit blieb auch Zeit für gemeinsame Erlebnisse:
Ein Handballspiel, eine Hafenrundfahrt durch den Hamburger Hafen, der Alte Elbtunnel und das eindrückliche Miniatur Wunderland in der Speicherstadt.
Gerade St. Pauli und der Kiez hinterliessen bleibenden Eindruck – Grossstadtleben pur, ungewohnt, lebendig und facettenreich.
Fazit: Erwartungen übertroffen
Am Ende steht ein klares Statement:
Die Erwartungen wurden nicht nur erfüllt – sondern übertroffen.
Lukas nimmt viele fachliche Eindrücke, neue Perspektiven und wertvolle Erfahrungen mit zurück in die Schweiz. Und er sagt ganz klar: „Ich komme gerne wieder.“
Ein Austausch, der zeigt: Lernen endet nicht an Landesgrenzen – sondern beginnt dort erst richtig!